2. März 2016 - Trolli

Still und heimlich. Denunziantentum in Deutschland nimmt neue Dimensionen an.

Wenn ich höre und lese was Eltern in Deutschland aushalten müssen, wenn es um ihre Kinder geht, frage ich mich, ob in Deutschland der Weg für ein neues Denunziantentum geebnet wird. Ich habe sogar die Befürchtung, dass wir schon mitten drin stecken.

Es scheint mittlerweile üblich zu sein, dass den Eltern in Deutschland ihre Kinder entzogen werden weil ihre Erziehung dem Leitbild mancher Zeitgenossen in Deutschland nicht entspricht.

Diese Zeitgenossen glauben, die erzieherische Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben. Sie spielen sich als die Retter von Kindern auf, die mit unfähigen Eltern geplagt sind. Unfähig bedeutet bei diesen Zeitgenossen allerdings nicht, dass die Eltern ihre Kinder schlagen, vergewaltigen oder verwahrlosen lassen. Nein, es reicht für diese Möchtegern-Bessererzieher, dass Eltern ihren Kindern ein Leben „zumuten“ jenseits von Hochglanzpädagogik und konformgerechter Kindererziehungsmaschinerie.

Diese Eltern wollen ihre Kinder nicht zwingend in einen Kindergarten abschieben, wenn diese noch nicht dafür bereit sind. Diese Eltern finden es völlig normal, dass ihr kleines Kind weint wenn es im Kindergarten zurückgelassen wird. Sie finden es normal, dass ihr kleines Kind ihnen am „Rockzipfel“ hängt. Sie machen sich keine Sorgen, ob ihr Kind „zurückgeblieben“ ist weil es mit 5 Jahren noch kein englisch kann. Diese Eltern sehen kein Problem darin, dass ein kleines Kind wütend um sich schlägt wenn es sich in der Trotzphase befindet. Diese Eltern haben ein natürliches Gespür für ihre Kinder, das den meisten „Fachleuten, abhanden gekommen ist. Evtl. haben diese „Fachleute“ es sowieso nie besessen.

Man könnte nun milde über diese Zeitgenossen lächeln. Leider gefriert einem das Lachen im Gesicht, wenn man erfährt, dass diese Systemverbesserer sich zu Hauf in Institutionen finden, die einem Netzwerk angeschlossen sind, bestehend aus Jugendamt, kostenpflichtigen Erziehungscoaches, kostenpflichtiger begleiteten Umgängen und Mediatoren. Diese tummeln sich, untereinander wirtschaftlich bestens vernetzt, an Familiengerichten und treiben dort ihr Unwesen.

Sie nennen sich dann Verfahrensbeistände oder Gutachter. Jugendamtmitarbeiter schliessen sich ihnen oft an. Zusammen mixen sie einen Coctail aus Inkompetenz, Ignoranz, gefährlichem Halbwissen in Psyhologie und Kindererziehung. Diesen versprühen sie im Gerichtssaal und vergiften damit den Familiengerichtsprozess.

Dabei geht es vielen von ihnen anscheinend nicht darum, Kindern zu helfen von ihren gewalttätigen Eltern fort zu kommen. Kinder vor dem Hungertod zu retten oder vor sexuellen Übergriffen. Wäre dies der Fall würden sie viel häufiger von der Möglichkeit der frühen Hilfen Gebrauch machen.

Heutzutage reicht es schon aus, wenn man nicht bereit ist, sein Kind im Kindergarten anzumelden, um als verdächtig zu gelten.

Das Eltern das Recht haben ihre Kinder auch zuhause großziehen zu dürfen, jenseits von reglementierten Kindergartenprozedere ,scheint vielen Menschen in Deutschland nicht mehr bewusst zu sein.

Auch Entwicklungsverzögerungen sind ein beliebter Grund den Eltern eine kindeswohlgefährdende Lebensweise zu unterstellen.

Seit sich immer mehr Frühwarnsystheme in Krankenhäusern, auf der Geburtstation und in Kindergärten und Schulen etablieren, blüht im Verborgenen eine eine Kultur des neuen Denunziantentums.

Da droht z.B.eine Kindergärtnerin einer Mutter damit, das Jugendamt zu informieren, wenn sie ihr Kind aus dem Kindergarten abmeldet. Die Unterstellung einer kranken symbiotischen Beziehung zwischen Mutter und Kind wird dazu gerne genommen um dem Jugendamt eine Kindeswohlgefährdung zu melden.

Während das Jugendamt bei Meldungen beispielsweise von Nachbarn, wegen schwerster Verwahrlosung von Kindern, oft nicht in die Puschen kommt, setzen sie bei voreiligen Meldungen von Kindergärtnerinnen und Lehrern eine Maschinerie in Gang, die seinesgleichen sucht.

Neuerdings werden in Pilotprojekten ungefragt frisch entbundene Wöchnerinnen im Krankenhaus von fremden Personen besucht. Zur vorbeugenden Kontrolle, um festzustellen, ob sie mit ihrem Neugeborenen zurecht kommen.

Diesen Müttern lässt man keine Zeit, um sich an die Situation zu gewöhnen und zu genießen. Sie werden sofort mit einer Unterstellung belästigt, man müsse ihnen evtl. helfen. Frisch entbundene Mütter, die dummerweise eine Wochenbettdepression entwickeln, verlieren ihr Kind dadurch manchmal schon im Krankenhaus an das Jugendamt.

Schwangere Frauen, die dem Jugendamt vor der Geburt unangenehm aufgefallen sind, werden gezwungen in einem bestimmten Krankenhaus zu entbinden, um sich der Kontrolle des Jugendamtes nicht zu entziehen. Freie Krankenhauswahl? Pustekuchen. Wer nicht spurt wird bedroht, das das Kind sofort weg ist oder die Polizei kommt.

Mütter, die sich erdreisten Vollzeit arbeiten zu gehen, werden per Gerichtsbeschluss damit erpresst, das sie in diesem Fall ihr Kind an den getrennt lebenden Elternteil verlieren.

Sorgerechtsentzüge, ausgesprochen wegen Nichtigkeiten, die absolut nichts mit Kindeswohlgefährdung zu tun haben, sind mittlerweile an der Tagesordnung. All das, weil bestimmte Zeitgenossen sich nicht damit abfinden wollen, dass es nicht allein auf ihre Meinung ankommt, wie eine Familie mit Kindern zu leben hat.

Das Bundesverfassungsgericht muss regelmäßig ungerechtfertigte Sorgerechtsentzüge aufheben, weil viele Amtsgerichte und Oberlandesgerichte nicht in der Lage sind, die Eltern und Kinder vor dieser Dreistigkeit und Übergriffigkeit von vielen Verfahrensbeiständen, Gutachtern und Jugendamtmitarbeitern zu schützen.

Aber vielleicht ist es gar nicht die Arroganz dieser Zeitgenossen, die sie dazu treibt ein perfides Spiel aus Denunziantentum und Lügen zu spielen. Wenn man weis was ein Verfahrensbeistand oder ein Gutachter verdient, sollte man sich fragen was der wirkliche Beweggrund ist, so viele Eltern grundlos bei Gericht anzuprangern.

Ich frage mich, ob sich das System aus Möchtergern-Helfern, hier selbst eine Daseinsberechtigung und damit Aufträge verschafft. Geld heimlich im Keller nachdrucken, ist verboten. Auf dem Rücken von Kindern und deren Eltern, Geld zu verdienen, egal wie, ist immer noch erlaubt.

Ich hege einen Verdacht warum Millionen von unbescholtener Eltern unter Generalverdacht geraten kindewohlgefährdent zu sein. Dies ist die Grundlage für einen Kindesentzug.

Wenn ich mir vorstelle, dass ein Kind tatsächlich verwahrlost ist und geschlagen wird, dann ist dieses Kind sicher psychisch angeknackst. Diese Kinder sind wahrscheinlich schwierig zu handhaben von Pflegeeltern und Heimleitern. Wäre es da nicht schöner einer Pflegefamilie ein frisches gepflegtes, psychisch gesundes Kind zuzuführen?

Dieser Verdacht erhärtet sich bei mir, wenn ich bedenke, dass mir eine Pflegemutter erzählte, dass nur „bevorzugte“ Pflegeeltern Babys oder leichte Fälle bekommen und es vielen Anwärtern für eine Adoption nicht erzählt wird, dass das zugeführte Pflegekind nicht zur Adoption freisteht.

Es herrscht ein Mangel an „bequemen“ Kindern.

Offensichtlich sind alle Nutznießer einer angeblichen Kindeswohlgefährdung relativ einfach zu ermitteln. Man findet Familiengerichtliche Gutachter, die sich zusammenschliessen zu „Instituten“ (1) und auf ihren Webseiten unverhohlen Pflegeeltern suchen. Dazu bieten sie noch Elterntraining und begleitete Umgänge an.

Was in mir auch einen faden Beigeschmack hinterlässt, ist die Tatsache, dass ein

Jugendamt sich z.b.von einem „Institut“ eine domain für ihre Webseite sichern und betreiben lässt, unter denen es eine Webseite für ihren eigenen Kindergarten als Träger betreibt. Wieso das Jugendamt dazu keinen neutralen Webmaster beauftragt, sondern ein Institut, dass nebenbei auch noch betreuten Umgang anbietet, lässt Fragen offen. Überhaupt erscheint es mir mehr als fragwürdig wenn Jugendämter gleichzeitig Träger von Kindergärten sind, in denen, wie ich letztens erfahren habe, die Kindergärtnerin einer Mutter übervoreilig aus nichtigem Grund mit einer 8a Meldung (Kindeswohlgefährdung) gedroht hat, wenn sie ihr Kind dort abmeldet.

Mittlerweile werden Eingewöhnungsschwierigkeiten im Kindergarten, geschuldet dem nicht ausgereiften Entwicklungsstand des Kindes, oft nicht mehr als gegeben hingenommen. Es wird den Eltern ein Versagen in der Erziehung unterstellt. In diesem Zuge frage ich mich, wo die Selbstreflektion der Erzieherinnen bleibt, die anscheinend ihren Job nicht beherrschen ein Kind zu integrieren. Da scheint es einfacher zu sein den Ball an die Eltern zu spielen um vom eigenen Unvermögen abzulenken. Denunziere lieber die Eltern und riskiere einen Kindesentzug, aber rette deinen eigenen Hintern. Angriff ist die beste Verteidigung, wenn man dir keine eigene Unfähigkeit anhängen soll.

Es scheint mir so, als ob manche dieser Denunzianten selber Opfer der Politik sind, Kinder zu verstaatlichen indem man sie von den Eltern entfremdet. Sie werden aufgehetzt, jedes falsch aufgestellte Bauklötzchen als ein bedenkliches Verhalten zu deuten und dem Jugendamt Meldung zu machen.

Desweiteren frage ich mich, wieso das Jugendamt Träger eines Kindergartens sein darf.

Wenn ich lese das es z.b.ein Jugendamt in einer Stadt gibt, das 143 Kindergärten betreibt, und dann höre, dass Kindergärtnerinnen Meldungen machen sollen wenn ihnen ein Kind auffällt, wird mir Angst und Bange.

Bis jetzt dachte ich immer, die Jugendamtmitarbeiter seien hoffnungslos unterbesetzt und überfordert. Warum verschwenden sie ihre kostbare Zeit damit, tausende von Kindergärten zu leiten? Wäre diese Zeit nicht sinnvollerweise damit genutzt ihrer eigentlichen Aufgabe nachzukommen?

Wer sich als Elternteil zu Recht gegen Diffamierungen von Spitzeln wehrt und ärgerlich darauf reagiert, wird schnell als psychisch krank eingestuft.

Einmal in die Denunziantenfalle getappt, beginnt das Systhem damit, die Eltern in ihre Bestandteile zu zerlegen. Verfahrensbeistände, Gutachter und Jugendamtmitarbeiter spielen sich dabei gekonnt die Bälle zu, um den Eltern am Familiengericht den Garaus zu machen.

Was muss sich ändern?

Ich denke, der Focus darf nicht nur ausschliesslich darauf liegen, zu schauen was die Jugendamtmitarbeiter falsch machen. In den Focus sollten auch auf die freiwilligen oder unfreiwilligen Spitzel und Denunzianten geraten. Denn ohne diese, haben die Jugendamtmitarbeiter einen wichtigen „Zulieferer“ verloren.

Übereifrige Kindergärtnerinnen und Lehrer müssen in ihre Schranken verwiesen werden.

Sie müssen, Jugendamtmitarbeiter eingeschlossen, verpflichtend lernen wie die Gesetzeslage ist. Das z.b. Eltern frei sind in der Erziehung ihrer Kinder. Das niemand eine Kindeswohlgefährdung aus einem „unangenehmen“ Erziehungsstil der Eltern konstruieren darf.

Denunzianten müssen für ihre falsche Anschuldigungen zur Rechenschaft gezogen werden können.

Bisher kann sich fast jeder Denunziant herausreden, wenn er für die schwerwiegenden Folgen seiner falschen Anschuldigungen verklagt wird. Eltern müssen sich trotz Unschuldsvermutung ständig rechtfertigen und Beweise erbringen. Denunzianten müssen dies in den meisten Fällen nicht.

Vernetzungen mit wirtschaftlichen Interessen von Verfahrensbeiständen, Jugendämtern und Gutachtern müssen verboten werden, mit klar festgelegten Konsequenzen bei Zuwiederhandlung.

Denunzianten müssen vor dem Familien- oder Verwaltungsgericht als Zeugen geladen werden und haltbare Beweise für ihre Anschuldigungen vorweisen.

Pilotprojekte zur Gewaltprävention müssen besser auf ihre Verfassungsrechtlichkeit geprüft werden. Es muss zudem sichergestellt werden, das sie nicht mit wirtschaftlichen Interessen kollidieren.

Eltern sollten sich zusammenschliessen und gegen übergriffiges Verhalten von „Fachleuten“ vorgehen.

Jugendämter sollten nicht am freien Markt in den Wettbewerb treten dürfen.

Autorin: Andrea Hinkel

Literaturquellen:

Stellenschlüssel für Kindergärtnerinnen

(…) Zitat:

9 Kinderkrippen

Für Kinder im Alter von 2 Monaten bis 3 Jahren

Kinderkrippen sind pädagogische Einrichtungen für Kinder unter drei Jahren. Hier werden in der Regel zehn bis zwölf Kinder von zwei pädagogischen Fachkräften betreut. Mit den Eltern werden individuelle Betreuungsverträge über die tägliche Nutzungszeit der Krippe abgeschlossen. Die Mindestnutzungszeit für jedes Kind beträgt pro Woche zehn Stunden.

Quelle:<http://www.jugendamt.nuernberg.de/kindertageseinrichtungen/einrichtungen.html> (aufgerufen am 02.02.2016)

Kein Anspruch auf Idealeltern

OLG Hamm, Beschluss vom 12. Juli 2013 · Az. 2 UF 227/12

Zitat:

(…)Im Rahmen der §§ 1666, 1666a BGB ist stets zu beachten, dass kein Kind Anspruch auf „Idealeltern“ und optimale Förderung hat und sich die staatlichen Eingriffe auf die Abwehr von Gefahren beschränken. Für die Trennung der Kinder von den Eltern oder einem Elternteil ist es daher nicht ausreichend, dass es andere Personen oder Einrichtungen gibt, die zur Erziehung und Förderung besser geeignet sind. Vielmehr gehören die Eltern und deren gesellschaftlichen Verhältnisse grundsätzlich zum Schicksal und Lebensrisiko eines Kindes.

Quelle: <https://openjur.de/u/640768.html> (aufgerufen am 02.02.2016)

Wirtschaftliche Abhängigkeit von Gutachtern

Zitat: (…) Künftig sollen Sachverständige ihre Unabhängigkeit beweisen. Die geplante Neuregelung könnte die Rechtsprechung in Deutschland deutlich verändern

Gefälligkeitsgutachter und parteiische „Experten“ sollen bald komplett aus Gerichtssälen verschwinden. Zumindest wenn es nach dem Referentenentwurf aus dem Bundesjustizministerium „zur Änderung des Sachverständigenrechts“ geht, könnte tatsächlich ein besonders heikler Punkt in der deutschen Rechtsprechung gelöst sein. Es werde „zunehmend die Unabhängigkeit und Neutralität gerichtlich bestellter Sachverständiger in Frage gestellt“, stellt das Ministerium fest.

Dagegen hilft nur ein neues Gesetz:„Der Sachverständige hat unverzüglich zu prüfen, ob ein Grund vorliegt, der geeignet ist, Misstrauen gegen seine Unparteilichkeit zu rechtfertigen“, formuliert der Entwurf. Solche Gründe seien dem Gericht „unverzüglich mitzuteilen“.

In neun von zehn Fällen folgt der Richter dem Gutachter

Das Ministerium registriert fast 400.000 Gutachten jedes Jahr allein an Zivil-, Arbeits-, Finanz-, Familien-, Sozial- oder Verwaltungsgerichten. Da laut Studien die Richter in mehr als 90 Prozent der Fälle im Sinn der Gutachter urteilen, kommt der Wahl des Sachverständigen oft entscheidende Bedeutung zu.

Künftig sollen die streitenden Parteien früh in die Sachverständigenauswahl einbezogen werden und sich bestenfalls auf einen Experten einigen. Richter dürfen zwar weiter Sachverständige frei bestimmen, müssten sich dann aber im Beweisbeschluss mit möglicher Kritik an den bestellten Gutachtern auseinandersetzen.

Wirtschaftliche Abhängigkeit als Indiz

Der Entwurf regelt nicht explizit, was genau die Neutralität bedroht. Fachleute und Richter heben jedoch immer wieder auf einen Punkt ab: die wirtschaftliche Abhängigkeit. Gutachter, die überwiegend für eine Organisation oder ein Unternehmen tätig sind, können nicht länger als unabhängig gelten. Sie stehen im Verdacht, Gefälligkeitsgutachten im Sinn ihrer (Haupt-)Auftraggeber zu verfassen, um sich ihre Einnahmequelle zu sichern. Viele Experten, die zwar als Koryphäen gelten, aber dauernd von derselben Bank, Versicherung oder Krankenkasse bestellt werden, könnten künftig bei Gericht durchfallen. Das gilt ebenso für „Gutachter“, die bisher wie am Fließband Patienten und Unfallopfer nach Aktenlage für „gesund“ erklärten, ohne sie jemals gesehen zu haben.

Die Reform schob der ehemalige Polizist Horst Glanzer über eine Petition im Bundestag an. Die frühere Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) unterstützt ihn. Für sie ist der Entwurf bisher noch „ein zahnloser Tiger“. Wirklich unabhängige Gutachter dürften „keine Nähe zu bestimmten Interessengruppen“ besitzen und „auch nicht dauerhaft für bestimmte Gruppen tätig sein“.

Mehr Informationen zu dem Fall Horst Glanzer und zu seinem Engagement finden Sie auf der Website Geht das Recht leide ich.

Quelle: <http://www.focus.de/finanzen/news/streitfaelle-vor-gericht-aus-fuer-schlechte-gutachter_id_4776696.html > (aufgerufen am 02.12.2015)

(1) Irreführung durch die Bezeichnung „Institut“

Zitat:

(…)Passend zur Entscheidung des Bundesgerichtshofs ist auch die Rechtsprechung zum Begriff des

Instituts“.

Der Begriff „Institut“ wird nach Einschätzung der Rechtsprechung – mittlerweile – für einen

gewerblichen, aber auch für einen rein wissenschaftlichen Tätigkeitsbereich verwendet.

Wird der Begriff „Institut“ in einem wissenschaftlichen Zusammenhang verwendet, entsteht

hierdurch oftmals der Eindruck einer staatlichen Einrichtung oder einer Verbindung zu einer

Universität. So entschied beispielsweise das Oberlandesgericht Düsseldorf, dass ein von zwei

Masseuren und medizinischen Meisterin geführtes „Institut für Physikalische Therapie“ diese

Bezeichnung irreführend verwendet, da die angesprochenen Verkehrskreise zumindest eine

ärztliche Leitung erwarten würden.“

Quelle: Tom Brehm, Zentrum und Institut: Irreführung im Einzelfall (Wettbewerbsrecht), Abs.18,

< http://bbs-law.

Bücher:

Quelle: Harmut Karsten. 0-3 Jahre, Entwicklungspsychologie, Grundlagen. Cornelsen Verlag, 4. überarbeitete Auflage 2013.

Rene A. Spitz unter Mitarbeit von W. Godfrey Cobliner, Vom Säugling zum Kleinkind. Naturgeschichte der Mutter-Kind-Beziehungen im ersten Lebensjahr. Klett Verlag, vierte Auflage 1974

Werner Wicki, Entwicklungspsychologie, UTB Basics, Ernst Reinhardt-Verlag München, 2010

 

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